Harrisia jusbertii

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bewurzelter Steckling | 15-20 cm ↑

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schreibt: 27.02.2017
Die Art wird vor 1897 vom französischen Kakteenhändler Pierre Rebut in einem seiner Pflanzenkataloge als Cereus jusbertii beschrieben. Prof. Dr. Karl M. Schumann aus Berlin, welcher diese Erstbeschreibung in lateinischer Sprache in P. Rebuts Katalog gelesen haben muss, zitiert sie 1898 in seinem Werk „Gesamtbeschreibung der Kakteen“ und gibt eine eigene sehr ausführliche Beschreibung in deutscher Sprache hinzu. Bereits seit etwa 1910 wurde immer wieder die Vermutung geäußert, es solle sich bei Cereus jusbertii um eine Echinopsis – Hybride handeln. 1932 kombiniert Alberto Vojtĕch Frič Cereus jusbertii um und stellt ihn in die 1908 aufgestellte Gattung Harrisia Britton. Harrisia jusbertii (Rebut) Frič hat einige interessante Eigenschaften, weshalb sich sehr lange Zeit die „Hybriden – Vermutung“ aufrechterhalten konnte. Auch konnte die Art niemals in der Natur gefunden werden, bis zum Jahr 1992: Gerhard Heimen fand 1992 Harrisia jusbertii in der Natur in Venezuela im Nordosten des Landes direkt an der Atlantikküste zwischen Arten von Pilosocereus und Stenocereus. Allerdings scheint am Fundort lediglich ein einziges Exemplar der Art fotografiert worden zu sein. Insofern bleibt also noch immer die vage Möglichkeit der Ausbringung von Pflanzen oder auch Samen an diesem Ort durch den Menschen. In jedem Falle ist Harrisia jusbertii mit ihren riesigen schneeweißen Nachtblüten eine wunderschön blühende Art und eine vorzügliche Pfropfunterlage für fast alle Gattungen der Familie der Cactaceae.
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