Notocactus arnostianus WG504 Rio Grande do Sul, Brazil

Notocactus arnostianus WG504 Rio Grande do Sul, Brazil
Sofort lieferbar. Gewicht: 0.101 kg
viele Rippen, für die Gattung verhältnismäßig große weißgelbe Blüte | 3-4 cm Ø | 2-2,5 cm ↑

allgemeine Hinweise zur Pflege:
Heimatgebiet: Steppen und Gebirge. Wachstumszeit: sonnig und luftig, zeitweise ohne Glasbedeckung, Schutz vor Prallsonne (besonders bei Jungpflanzen), genügend, bei Wärme nicht zu wenig Feuchte. Ruhezeit: 8-12°C, Gebirgsarten auch darunter, andere nur kurzfristig darunter, hell und kühl, ziemlich trocken, Jungpflanzen und Veredlungen brauchen zur Erhaltung der Faserwurzeln ständig ein geringes Quantum Feuchtigkeit von unten.

Diese Erde ist besonders für diese Pflanzen geeignet:
Kakteen-Haage Kakteenerde

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schreibt: 26.09.2012
Diese Pflanzen wurden erstmalig am 21. November 2004 von Stanislav Stuchlik (STU 325) und Wolfgang Gemmrich (WG 504) etwa auf halber Strecke zwischen den kleineren Städten Dom Pedrito und São Gabriel im Süden von Rio Grande Do Sul, Brasilien, aufgefunden. Notocactus arnostianus Lisal et Kolarik (benannt nach dem tschechischen Notokakteenspezialisten in Sokolov, Herrn Dr. Arnošt Janoušek) mit seinen teilweise sehr großen weißgelben Blüten kann innerhalb der Gattung zweifellos als eine der schönsten und wichtigsten Entdeckungen der „Neuzeit“ gelten. Erste Exemplare der Art tauchten schon um die Mitte der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts in der Schweiz auf, wahrscheinlich gesammelt von Friedrich Ritter. Sie wurden fälschlich N. eremiticus genannt, und es entstand später auch der Name N. pseudoeremiticus n. nudum. Im Januar 1986 wurde der Neufund von Kamil Lisal und Jiři Kolarik gültig beschrieben. Die Art macht im blühfähigen Zustand 17 bis 30 Rippen und erreicht etwa 13 cm Durchmesser. Sie öffnet am späten Nachmittag ihre oft mehr als 9 cm breiten Blüten. Die Art ist robust, blüht gern, verträgt im Winter bis etwa -2° C und fühlt sich ab April bis Oktober sehr wohl im Freien. Im Gegensatz zu den anderen Arten dieser Sektion (etwa 5 bis 9 Narben) bildet der Griffel des N. arnostianus 10 bis 14 Narbenlappen aus.
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