Frailea phaeodisca 20 Korn

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allgemeine Hinweise zur Pflege:
Heimatgebiet: Steppen und Gebirge. Wachstumszeit: sonnig und luftig, zeitweise ohne Glasbedeckung, Schutz vor Prallsonne (besonders bei Jungpflanzen), genügend, bei Wärme nicht zu wenig Feuchte. Ruhezeit: 8-12°C, Gebirgsarten auch darunter, andere nur kurzfristig darunter, hell und kühl, ziemlich trocken, Jungpflanzen und Veredlungen brauchen zur Erhaltung der Faserwurzeln ständig ein geringes Quantum Feuchtigkeit von unten.

Diese Erde ist besonders für diese Pflanzen geeignet:
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schreibt: 16.01.2013
Der aus Italien stammende Biologe und Botaniker Dr. Carlo Luigi Spegazzini war in Argentinien der erste Naturwissenschaftler, der sich für die sehr klein bleibenden heimischen Arten der Echinocacti interessierte, welche später dann zur neu aufgestellten Gattung Frailea Britton et Rose kombiniert wurden. Er fand die ersten Pflanzen der Art vor dem Jahr 1904 auf felsigen Hügeln in der Nähe der größeren Stadt Tacuarembó im nördlichen Uruguay. Zunächst sah C. L. Spegazzini in den Pflanzen eine regionale Rasse des ebenfalls von ihm in Argentinien gefundenen Echinocactus pygmaeus und beschrieb das Taxon im Januar 1905 als E. pygmaeus var. phaeodiscus Speg. (die einer braunroten Scheibe gleichende Rasse der Art). Im Jahr 1923 hatte er selbst schließlich die Eigenständigkeit der vermeintlichen Rasse erkannt und erhob die Varietät in den Artrang zu Frailea phaeodisca (Speg.) Speg. F. phaeodisca gehört wie F. castanea zu den gedrückt – kugelig wachsenden Arten, hat im blühfähigen Zustand 15 – 29 Rippen ausgebildet u. ist mit etwa 3,4 cm Durchmesser ausgewachsen. Die angedeuteten Rippen sind sehr flach, aber noch deutlich auszumachen. Wie fast alle Arten der Gattung ist auch diese über ein riesiges Gebiet verbreitet. Man findet sie in Paraguay ebenso wie in Argentinien u. Südbrasilien, und sie steht demzufolge in den Sammlungen unter mehreren bzw. vielen Namen. Beim Transport bzw. dem Verpacken und Handhaben der Samen ist eine gewisse Vorsicht geboten, denn die Samen sind sehr druckempfindlich. Man sagt den Frailea – Samen nach, dass sie nicht allzu lange ihre Keimkraft behalten. Diesbezüglich gibt es widersprüchliche Beobachtungen.
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