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Wolfgang schreibt:
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Datum: 17.05.2012
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Uhrzeit: 03:03
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Die in einer Kakteengärtnerei sehr selten angebotene Art wurde im Jahr 1964 von Leopoldo Horst (HU 0023) in der Nähe des kleinen Ortes Campestre Alto in Rio Grande do Sul, Brasilien, entdeckt und im Jahr 1979 von Friedrich Ritter gültig beschrieben. Da Notocactus campestrensis F. Ritter nach Habitus und Rippenzahl leicht mit N. oxycostatus verwechselt werden kann, wurden in der Folgezeit weit entfernt vom Entdeckungsort des Typus gemachte Funde eher unter dem Namen N. oxycostatus vermehrt und verbreitet. N. campestrensis gehört zu einer ganzen Reihe von Arten, welche durchweg die Eigenschaft besitzen, unterirdisch reichlich Sprosse zu treiben. Er erreicht ausgewachsen um 8,5 cm Durchmesser, bildet im blühfähigen Zustand 8 bis 12 Rippen aus und kann den N. oxycostatus nicht befruchten. N. campestrensis ist robust, blüht (und sprosst) gern, verträgt im Winter bis etwa -2° C und fühlt sich ab April bis Oktober sehr wohl im Freien. Ein besonderes Merkmal der Art ist der verhältnismäßig große Areolenabstand bei ausgewachsenen Exemplaren von 19 bis 20 mm oder noch darüber.