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Wolfgang schreibt:
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Datum: 25.05.2011
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Uhrzeit: 23:56
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Im Jahr 1959 begann der brasilianische Pflanzenfreund Leopoldo Horst, in seiner Heimat Rio Grande do Sul Kakteen zu suchen und zu sammeln. Wann ganz genau der Notocactus horstii F. Ritter, vielleicht die schönste Art der Gattung Notocactus, von L. Horst (HU 0017) auf dem Cerro Agudo im Zentrum von RS entdeckt wurde, ist nicht überliefert. Tatsache ist, dass L. Horst im Jahr 1962 ein Exemplar der Art zu Herrn Hans Krainz nach Zürich und ein weiteres Exemplar zu Herrn Walther Haage nach Erfurt sandte (unter der Bezeichnung „Kugelkaktus, orangenfarben blühend“). Im Januar 1966 beschrieb Friedrich Ritter den orange blühenden Kugelkaktus HU 0017 gültig als Notocactus horstii und benannte ihn damit nach seinem Entdecker. Später wurden an und auf verschiedenen Bergen in RS Exemplare der Art mit diversen andersfarbigen Blüten gefunden, und es entstanden einige neue Namen wie Notocactus „muegelianus, muglianus, purpureiflorus, purpureus“. Die Art bildet im blühfähigen Zustand 10 bis 19 Rippen aus und erreicht etwa 14 cm Durchmesser und im hohen Alter bis zu 80 cm Länge. Sie ist robust, blüht gern (hellgelb, orange, terrakottafarben, weinrot bis feuerrot) sowohl im Herbst als auch im Frühjahr und macht nur Samen nach einer Fremdbestäubung. Die Pflanzen vertragen keinen Frost.