Ferdinand Friedrich Adolf Haage (1859 - 1930)

Ferdinand Friedrich Adolf Haage schafft es, wieder an die Erfolge seines Großvaters anzuknüpfen. Kakteen-Haage wächst unter seiner Führung zu einer international anerkannten Adresse für Kakteen. Zudem ist Friedrich Adolf der bislang Einzige aus der Familie, der auch mit seinen sportlichen Ambitionen große Erfolge feiert: Als Rennradfahrer wird er mehrfach Weltmeister.

An die Ideen seines Urgroßvaters anknüpfend, spezialisiert sich Friedrich Ferdinand A. Haage verstärkt auf die Kultur von Kakteen.  

Seine Ausbildung erlangte er zum Teil in Großbritannien. Folgerichtig erweiterte er sein unternehmerisches Blickfeld über die Grenzen Deutschlands hinaus. Pflanzen und Samen wurden nun auch zunehmend ins Ausland geliefert.   

Zur weiteren Etablierung von Kakteen-Haage als führende Adresse in der Kakteenzucht trägt seine Teilnahme an zahlreichen Gartenbauausstellungen im In- und Ausland bei.

Um den Betrieb erweitern zu können, verlegt Ferdinand F. A. Haage seinen Sitz. In der Andreasflur findet er im Jahre 1903 ein erweiterungsfähiges Grundstück, auf dem er in neuen Gewächshäusern sein Sortiment an Samen- und Pflanzenkulturen erweitern kann. Bis heute ist Kakteen-Haage an dieser Stelle ansässig.

Die begonnene Internationalisierung des Betriebes kommt 1914 zu einem abrupten Ende. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges brechen die meisten internationalen Handelsbeziehungen zusammen. Ein noch schwererer Schlag für die Familie ist der Tod des ältesten Sohnes im Krieg.

Der jüngere Bruder Walther Haage übernimmt nach dem Krieg den Betrieb, führt ihn zu neuen Erfolgen. Er weiß zu verhindern, dass das über Generationen aufgebaute Werk der Familie in den Wirren des 20. Jahrhunderts untergeht.

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